Die Fescomalereien im Langhaus der Filialkirche St. Augustin in St. Margarethen / Lungau entstanden im Jahr 1768 und stammen vom Maler von Gregori Lederwasch.  
 
   
Die Raumschale wies Putzabplatzungen und Wasserschäden im Deckenbereich, statische Risse an Triumpfboben- und Langhauswand sowie aufsteigende Feuchte im gesamten Sockelbereich auf. Bei 1954 durchgeführten Restaurierungsarbeiten hatten Übermalungen das optische Erscheinungsbild der Freskomalerei stark verändert.
  Deckenmalerei / Marienkrönung

In den Ecken des Langhausgewölbes zeigen Grisaillemalereien Darstellungen der vier Evangelisten. Neben frühzeitigen Schwundrissen im Intonaco wies die Malschicht Abplatzungen und Stockflecken. Durch eine Abhebung des gesamten Kalkputzaufbaus vom Putzträger betrug der Niveauunterschied zum Teil bis zu 1,5 cm. Fresko- und Seccomalereien wurden mit Japanpapier gesichert, Hohlstellen hinterspritzt, Risse und Putzschäden geschlossen.

 

Rocaillen wurden in späterer Zeit als Seccomalerei nach einer Neuverputzung des Tonnengewölbes aufgemalt.
   
Die Aufnahme einer Rocaille mit ultraviolettem Licht läßt in weißlich fluoreszierenden Partien frühere Überarbeitungen erkennen.   Aufnahme einer Rocaille nach Beseitigung der Schäden und früheren Überarbeitungen (Abnahme alter Kittungen und Retuschen)  
   
Detailaufnahme des Freskos "Kirchenlehrer" im ultraviolettem Licht vor Abnahme der alten Kittungen und Retuschen   Detailaufnahme nach Beendigung der Retuschierarbeiten