Die Raumfassung der gotischen Pfarrkirche Hl. Nikolaus in Dienten wurde 2003 restauriert.

Die Fassungen von 1951 und 1971 wurden an Putz- und Steinflächen mechanisch entfernt, die freigelegten Oberflächen feucht gereinigt, baudynamische Risse hinterfüllt und verpresst. Ausbrüche wurden verputzt und verspachtelt Wand-, Gewölbe- und Steinflächen erhielten eine Fassung in Lasurtechnik mit Sumpfkalk.

 
 
Zweischiffiges Langhaus mit Sternrippengewölbe im Zustand vor der Restaurierung
  Zweischiffiges Langhaus mit Sternrippengewölbe im Zustand nach der Restaurierung
 
Chorgewölbe im Endzustand   Chorgewölbe im Endzustand
 
Vor allem auf der Nordseite des Kirchenschiffes wurden vermehrt statische Risse vorgefunden.  
     
Abb. re.: Rissbildungen im Chorgewölbe
Abb. li.: Feuchteschäden im Sockelbereich (Runddienst) im südöstlichen Chor vor der Restaurierung  
 
   

An der Nordwand des Kirchenschiffes (oberhalb der Empore) zeigen aus dem 17. Jh. stammende Wandmalereien Szenen des Marienlebens. Im Vorzustand wiesen sie neben einer Oberflächenverschmutzung durch Staub und Ruß großflächige ältere Kittungen auf, die eine mangelhafte Haftung zum Untergrund erkennen liessen und mit zum Teil großflächigen Retuschen das Gesamtbild visuell beeinträchtigten.

Die Malereien wurden mit Schwämmen und Weichpinsel trocken gereinigt, unebene Kittungen der letzten Restaurierung egalisiert und mit Leimfarben optisch eingestimmt.

Zustand nach der Konservierung